Blumenkohlpizza mit Rotkohl (low carb + glutenfrei)


Geht das: Eine Pizza, die sowohl glutenfrei als auch low carb ist und dennoch richtig lecker ist? Und wie das geht! Schon alleine der Gedanke an Blumenkohl, Parmesan und Ei lässt vermuten, dass es richtig lecker wird. Schon während des ersten Backvorgangs duftet es mega gut in der Küche und man mag sofort reinbeißen. Komplettiert wird dieses Werk mit knackigem Rotkohl, intensivem Feta, cremigen Mozzarella und leckerem Pesto. Hast du nun auch Hunger? Dann lohnt sich das Weiterlesen auf jeden Fall für dich.

Natürlich kannst du für dieses Rezept gekauftes Pesto verwenden. Ich habe gekauftes Pesto mittlerweile ganz aus meiner Küche verbannt und mache dieses immer selbst. Denn das Ergebnis ist um einiges besser und die Zubereitung geht schnell und ist kinderleicht. Meistens mache ich gleich mehr Pesto, da man dieses gut aufbewahren kann und es genügend Rezepte gibt, für die du Pesto verwenden kannst.

Bevor ich aber mit dem Rezept für die Blumenkohlpizza loslege, muss ich nochmal betonen, dass diese wirklich richtig lecker ist. Allerdings hat sie einen kleinen Haken: Du benötigst dafür eine Küchenmaschine oder einen Universalzerkleiner.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 800 g Blumenkohl
  • 160 g Parmesan
  • 2 Eier (Größe L)
  • Salz
  • Pfeffer
  • geriebene Muskatnuss
  • 220 g Rotkohl
  • 4 Lauchzwiebeln
  • 125 g Mozzarella
  • 6 EL grünes Pesto
  • 4 Stiele Thymian
  • 150 g Feta

Und so geht’s:

  1. Blumenkohlröschen vom Strunk schneiden, waschen und abtropfen lassen. Backofen vorheizen (E-Herd: 220 °C/Umluft: 200 °C). 2 Backleche mit Backpapier belegen.
  2. Mit der Küchenmaschine (oder einem Universalzerkleiner) den Blumenkohl zermahlen und den Parmesan fein reiben. Blumenkohl, Parmesan und Eier in eine Schüssel geben und verkneten. Mit Salz, Pfeffer sowie Muskat würzen. Blumenkohl-Mischung auf die beiden Backbleche aufteilen und mit einem Löffel zu Kreisen (Ø ca. 28 cm) streichen. Blumenkohlböden nacheinander im Backofen für jeweils 20-25 Minuten backen.
  3. Währenddessen den Rotkohl waschen und in dünne Streifen schneiden. Lauchzwiebeln putzen und in schmale Ringe schneiden und zur Seite stellen. Mozzarella in sehr dünne Scheiben schneiden. Thymian unter fließendem Wasser waschen, trocken schütteln und Blättchen abzupfen. Feta grob hacken. Blumenkohlböden aus dem Backofen nehmen, mit Pesto bestreichen und mit Rotkohl, Thymian, Mozzarella sowie Feta belegen. Blumenkohlpizzen erneut nacheinander im Backofen für ca. 15 Minuten backen, herausnehmen, mit Lauchzwiebeln bestreuen und servieren.

Tipps:

  • Bei mir gibt es meistens Salat zur Blumenkohlpizza.
  • Nachdem ich festgestellt habe, dass mich die Ernährung mit reduzierten Kohlenhydraten weniger müde macht, ist meine Rezepte-Sammlung deutlich angewachsen. Hin und wieder ist das auch ganz gut für die Figur 😉 Wenn du auf der Suche nach etwas low carb mit Abwechslung bist, dann schau dir doch einfach mal meine Sammlung an. Ich bin sicher, dass bei den Rezepten etwas für dich dabei ist.
  • Rotkohl mag ich eigentlich schon immer. Dennoch habe ich diesen viele Jahre nicht wirklich zum Kochen verwendet. Mittlerweile wächst meine Sammlung an Rotkohl-Rezepten kontinuierlich an. Sehr häufig nutze ich Rotkohl für Salate. Im Bulgur-Rohkostsalat mit Erdnuss-Dressing bringt er nicht nur Farbe, sondern auch einen tollen Geschmack mit sich. Den Quinoa-Salat mit Joghurt-Soße liebe ich besonders. Aber Rotkohl macht sich auch sehr gut, wenn er warm ist, wie zum Beispiel auf dem Flammkuchen zusammen mit Apfel und Camembert. Für weitere Rezepte mit Rotkohl, kannst du einfach “Rotkohl” im Suchfeld eingeben, wo du dann weitere Rezepte mit Rotkohl auf meinem Blog finden kannst.
  • Bei den Zutaten habe ich mein Standard-Pesto-Rezept verlinkt. Ich mag die Variante mit Basilikum-Pesto am liebsten zum Blumenkohl. Hier kannst du gerne auch selbst probieren, wie zum Beispiel das Petersilienpesto.
  • Nach langem Überlegen habe ich mittlerweile richtige Pizzateller*. Hatte mich schon beim ersten Blick in die Teller verliebt und habe den Kauf (trotz des Preises) nicht bereut. Nun muss ich nur aufpassen, dass ich keinen fallen lasse (was irgendwie typisch für mich wäre…).

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