Frisches Pesto selbstgemacht: gelingt leicht und ist lecker!

Pesto mit Basilikum
Seitdem ich mir das erste Mal Pesto selbst frisch zubereitet habe, mag ich das gekaufte “Zeug” so man gar nicht mehr essen. Bei den meisten gekauften Pesto-Gläsern werden leider nicht die Originalzutaten verwendet, sondern diverse Ersatzprodukte, die deutlich billiger sind (z.B. Erdnüsse anstelle von Pinienkernen). Dies merkt man dann deutlich im Geschmack. Schon alleine geschmacklich kann ich dir empfehlen, dein Pesto selber zu machen. Ein weiteres Argument für selbstgemachtes Pesto ist, das die Zubereitung kinderleicht ist. Das folgende Rezept ist die klassische Pesto-Variante: Pesto alla Genovese.

Zutaten

  • 1 Bund frisches Basilikum
  • 2 gehäufte EL Pinienkerne
  • 50 g würziger Parmesan oder Pecorino
  • 100ml sehr gutes Olivenöl
  • 2 kleine Knoblauchzehen

Und so geht’s:

  1. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten – aber aufpassen, dass diese nicht anbrennen.
  2. Knoblauchzehen schälen und halbieren. Die Basilikumblätter abzupfen und den Parmesan mit einer Reibe kleinraspeln.
  3. Pinienkerne, Knoblauch, Basilikum und Parmesan in einen hohen Mixbecher füllen und das Olivenöl hinzugeben. Mit dem Stabmixer die Zutaten gut pürieren. Sollte das Pesto zu fest sein, einfach noch etwas Olivenöl hinzugeben.

Tipps:

  • Wenn du etwas mehr Zeit für die Zubereitung hast, kannst Du anstelle eines Pürierstabes einen Mörser verwenden. Dadurch wird der Geschmack noch intensiver.
  • Ist nach dem Essen noch Pesto übrig oder hast du bewusst mehr gemacht? Pesto lässt sich einfach im Kühlschrank aufbewahren. Dazu das Pesto in eine verschließbares Glas geben und ein wenig Olivenöl drübergießen, bis das Pesto mit dem Öl bedeckt ist. Deckel drauf und ab in den Kühlschrank.
  • Lust auf Pesto-Varianten? Auf mongout.de findest du viele weitere Pesto-Rezepte (z.B. Petersilienpesto oder Feldsalat-Walnuss-Pesto. Aber vielleicht magst du auch einfach selber testen. Pesto lässt sich sehr einfach und gut kombinieren.
  • Pinienkerne sind recht teuer; es gibt viele günstigere Pinienkernsorten, die geschmacklich aber deutlich weniger intensiv/lecker sind. Am besten du machst den Vergleich mal für dich selbst. Ich bin nach einigen Testversuchen wieder zu den teureren zurückgekehrt.
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4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hi,
    ohne Flachs, probiert mal statt den Pinienkernen einfach Walnuss-Kerne ungeröstet und evtl. noch ein paar Oliven dazu. Wenn man schwarze nimmt kriegt man auch schwarzes Pesto. Ist was fürs Auge und passt evtl. auch gut… jedenfalls saulecker 🙂

  2. Hallo Klaus,
    ja, sehe ich genauso. Allerdings nehme ich anstelle des Basilikums dann Feldsalat – ist weniger streng im Geschmack – aber richtig lecker. Werde mein Rezept in den kommenden Tagen hier mal posten.
    Oliven habe ich bisher noch nicht dazugetan; muss ich unbedingt mal testen. Danke für den Tipp.
    Viele Grüße
    Marina

  3. Also Basilikum sollte sein, jedoch anstatt Pinienkerne empfehl ich auch mal strikt Sonnenblumenkerne, oder was noch das Aroma einen weiteren Tick verschärft sind Pistazien! Einfach etwas klein “bröseln”…

  4. Pingback: Pesto mal anders: Feldsalat-Walnuss-Pesto | mongout

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