Hammer Quinoa-Salat mit Joghurt-Soße


Dieser Quinoa-Salat ist mega lecker und überzeugt mit jedem Bissen. Sehr besonders ist das Joghurt-Dressing: Curry, Ahornsirup und cremiger Joghurt ergeben ein traumhaftes Trio und mischen sich blendend unter den knackig geschmackvollen Salat.

Sicherlich hast du bei diesem Salat einiges zu schnippeln, wobei dir da eine Küchenmaschine gut zur Hilfe kommen kann. Aber auch wenn du keine Küchenmaschine hast, lohnt sich die Arbeit, denn der Geschmack belohnt dich auf der Stelle.

Zutaten (für 4 Stück):

  • 600 g Rotkohl
  • 500 g Knollensellerie
  • 350 g Möhren (etwa 3-4 Stück)
  • 2 rote Paprika
  • 200 g bunte Quinoa
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 300 g Vollmilchjoghurt
  • 2 TL Curry
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 Granatapfel
  • 1 Zitrone
  • 4-6 Stiele Koriander

Und so geht’s:

  1. Quinoa in einem feinen Sieb unter fließendem Wasser gut abspülen (siehe unter Tipps) und abtropfen lassen.
  2. Rotkohl waschen und in kleine Stücke schneiden. Knollensellerie putzen, schälen und in dünne Streifen schneiden. Möhren waschen, schälen, in Streifen schneiden oder hobeln. Paprika entkernen, waschen und in feine Streifen schneiden.
  3. Gemüsebrühe aufkochen, Quinoa hinzugeben und für 13-15 Minuten kochen lassen; gelegentlich umrühren.
  4. In einer großen Pfanne (oder ggf. 2 Pfannen) Öl erhitzen und das Gemüse bei mittlerer Hitze unter Wenden 10 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Währenddessen Joghurt in eine Schale geben, Ahornsirup sowie Currypulver gut unterrühren und mit etwas Salz abschmecken. Koriander waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und grob hacken. Zitrone auspressen. Kerne aus dem Granatapfel herauslösen (siehe unter Tipps).
  6. Quinoa und Gemüse in eine große Salatschale geben und gut vermischen. 5 EL Zitronensaft sowie Koriander unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Quinoa-Salat mit Joghurt-Dressing und Granatapfelkernen servieren.

Tipps:

  • Der Salat schmeckt sowohl warm als auch kalt sehr lecker. Er eignet sich auch gut als Beilage zum Grillen.
  • Warum Quinoa abspülen? In der Schale der Quinoa-Samen befinden sich Bitterstoffe. Bei der Verarbeitung wird die Schale entfernt – allerdings können Rückstände bleiben, die zum Tragen kommen können, wenn du Quinoa kochst. Um einen bitteren Geschmack zu vermeiden, ist das Waschen hilfreich.
  • Das Entkernen des Granatapfels kann echt eine Sauerei machen. Ich habe da einen ganz einfachen Tipp für dich, der deine Klamotten vor roten Spritzern bewahrt: Dazu einfach eine große Schale mit Wasser füllen. Vom Granatapfel “Boden” und “Deckel” abschneiden und die Schale leicht einritzen. Granatapfel ins Wasser geben und unter Wasser die Kerne herauslösen. Du wirst schnell feststellen, dass die Kerne auf den Wasserboden fallen und die Schale an der Oberfläche schwimmt.
  • Bei Koriander kenne ich eigentlich nur zwei Lager: Die, die ihn lieben und jene, die Koriander einfach nur “pfui” finden. Gehörst du zu der zweiten Kategorie, dann kannst du entweder den Koriander weglassen oder diesen getrennt servieren, so dass diejenigen aus Kategorie eins nicht darauf verzichten müssen.
  • Was aber unter keinen Umständen fehlen darf, ist die leckere Soße. Die Kombination aus Joghurt, Ahornsirup und Curry ist einfach bombastisch und passt sowas von zu diesem Salat. Glaub mir: Das ruft wirklich nach mehr.
  • Quinoa hat einen leicht nussigen Geschmack, und ich verwende es ich mittlerweile recht häufig für Salate. Wenn du nach diesem Rezept Lust auf mehr bekommst, dann schau dir doch noch die beiden folgenden Rezepte an: Quinoa-Salat mit Avocado und pochiertem Ei und Roter Quinoa-Süßkartoffel-Salat. Beim ersten Rezept findest du zusätzlich noch ein paar Infos zu Quinoa. Quinoa zählt zum sogenannten Superfood ist gerade sehr beliebt.
  • Und wenn wir gerade so bei Salaten sind, dann werfe ich gleich noch zwei Bulgur Salate ins Rennen. Das erste Rezept ist mit leckerem Erdnuss-Dressing und beim zweiten harmoniert Bulgur mit Ofenkürbis.

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