Pesto-Sandwich mit gebratenem Gemüse (Sandwichmaker)


Eigentlich sah der Plan ja ganz anders aus. Anstelle dieses Sandwichrezeptes wollte ich eigentlich – passend zur Adventszeit – ein weiteres Plätzchenrezept online stellen. Lange Zeit sah es auch so aus, als würde das zeitlich passen: Die Zutaten waren eingekauft und ich stand fleißig in der Küche. Als ich das Backblech mit den Plätzchen in den Ofen schob, wusste ich jedoch schon, dass der Plan nicht aufgehen wird. Denn auch wenn die Plätzchen schnell leckerer dufteten, so sahen sie einfach nicht schön aus.
Als ich meine “hässlichen” Plätzchen aus Ofen holte, musste ich natürlich gleich eins probieren. Da war er, der Beweis, dass Aussehen nicht alles ist. Denn meine komisch aussehenden Plätzchen schmeckten einfach traumhaft gut. Somit stand eins fest. Die Plätzchen werden zwar nicht fotografiert, aber noch in diesem Jahr erneut gebacken. Dieses Mal mit dem Ziel, dass sie sowohl lecker als auch schön werden. 😅 Mal schauen, ob ich das dann auch hinbekomme – lange ist das Jahr ja nicht mehr.

Wie du auf den Bildern sehen kannst, musste somit mein Mittagsessen für Fotos herhalten. Da ich eh vorhatte, mein Pesto-Sandwich Rezept hier einzustellen, kam mir das nicht wirklich ungelegen. Und vielleicht schmeckt es dir ja genauso gut wie mir!?

Bei so richtig hungrigen Essern solltest du ggf. etwas mehr einplanen. Mir persönlich reichen 2 Sandwich-Dreiecke aus – zumal es dazu noch Gemüse gibt. Wenn dir das zu wenig vorkommt, kannst du entweder mehr Sandwich-Zutaten besorgen oder noch einen Salat servieren. Das Besondere an dem Sandwich ist die Mischung des milden Mozzarella Käses mit dem würzigen Pesto und den getrockneten Tomaten. Ein Sandwich mit Suchtpotential.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 600 g Möhren
  • 400 g Pastinaken
  • 6 Schalotten
  • weiche Butter
  • etwa 50 g in Öl eingelegte Tomaten
  • 125 g Mozzarella
  • 8 große Scheiben Körnertoastbrot
  • 60 g Serrano-Schinken
  • etwa 50 g Parmesan
  • 4 Stiele Basilikum
  • Salz, Pfeffer
  • etwa 8 TL grünes Pesto

Und so geht’s:

  1. Möhren und Pastinaken schälen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Schalotten schälen und in Spalten schneiden.
  2. Eingelegte Tomaten abtropfen lassen und in Stücke schneiden. Mozzarella trocken tupfen, vierteln und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Parmesan hobeln.
  3. Etwas Butter in einer großen Pfanne schmelzen lassen, Möhren, Pastinaken und Schalotten darin unter wenden bei mittlerer Hitze für ca. 8 Minuten dünsten.
  4. Währenddessen 4 Scheiben Toastbrot nebeneinander auf die Arbeitsfläche legen und alle dünn mit weicher Butter bestreichen. Toastbrotscheiben umdrehen und auf jede Scheibe 1 TL Pesto geben und verstreichen. Zwei Scheiben mit gewürfelten Tomaten, Mozzarella, Parmesan und Serrano-Schinken belegen. Dabei etwas Rand freilassen. Belegte Scheiben auf den Sandwichmaker legen und die beiden anderen Scheiben (mit der Butter nach oben) oben auflegen. Im Sandwichmaker für ein paar Minuten knusprig toasten.
  5. Basilikum abspülen, Blätter abzupfen, grob hacken. Basilikum zum Gemüse geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Nächste Ladung Sandwiches vorbereiten und die ersten Sandwiches mit dem Gemüse servieren.

Tipps:

  • Wie so oft starte ich mit ein paar Hinweisen zu möglichen Variationen: Da das Toastbrot einen großen Anteil an diesem Gericht hat, fange ich mit diesem gleich mal an. Ich habe das Rezept mittlerweile schon mit unterschiedlichen Toastbrotsorten ausprobiert und das oben erwähnte Körnertoastbrot ist mein deutlicher Favorit, denn dadurch bekommt das Sandwich etwas Rustikales. Aber auch weißes Toastbrot schmeckt dazu sehr gut. Hin und wieder gibt es bei mir das Rezept in der vegetarischen Version: Also ohne den Serrano-Schinken. Auch wenn ich nicht die größte Fleischesserin bin, so mag ich das Sandwich mit dem Serrano-Schinken mehr als ohne diesen. Beim Beilagengemüse setze ich auf das Gemüse, welches gerade regional vorrätig ist bzw. worauf ich gerade Lust habe. Wenn dir eher nach einer Paprika-Zucchini-Kombi ist, dann kann ich versichern, dass die Kombi ebenfalls klasse zum Sandwich passt… Auf das Pesto komme ich im nächsten Tipp zu sprechen.
  • Bei mir gibt mittlerweile es nur noch selbstgemachtes Pesto, denn es ist echt fix zubereitet und schmeckt deutlich besser als gekauftes Pesto. Du kannst natürlich auch gekauftes Pesto für dieses Rezept verwenden. In diesem Fall rate dir aber, dass du dir die Zutaten auf dem Pestoglas genauer anschaust: Meistens werden die klassischen teuren Zutaten (Pinienkerne, Olivenöl und Parmesan) durch günstigere Produkte (Nüsse, Sonnenblumenöl und Gran Padano) ersetzt. Und vielleicht magst du irgendwann doch einmal selbstgemachtes Pesto probieren.
  • Gerne kannst du für dieses Rezept unterschiedliche Pesto-Variationen verwenden: Neben dem – bei den Zutaten – verlinkten klassischen Pestorezept kannst du zum Beispiel Petersilienpesto oder rotes Pesto nehmen.
  • Ganz wichtig finde ich die Verwendung von Butter auf den Außenseiten des Sandwiches. Dadurch bekommt dein Sandwich nicht nur eine schöne goldbraune Farbe, sondern es wird auch deutlich krosser und dadurch leckerer.
  • Ich muss noch einmal kurz zurück zum Pesto kommen: Anfangs habe ich Pesto eigentlich nur zu Pasta gegessen, bis ich irgendwann angefangen habe, es als Zutat zum Würzen von unterschiedlichen Gerichten zu verwenden. Denn Pesto macht sich sowohl in Salaten, Suppen als auch auf Pizzen sehr gut. Einige der Rezepte habe ich bereits veröffentlicht und du findest sie ganz einfach über die Suchfunktion. Um ein wenig zu spoilern, folgt nun eine kleine Auswahl: Auf der low carb Blumenkohlpizza darf das Pesto ebenso wenig fehlen wie in dem veganen Nudelsalat mit Ofengemüse.
  • Bisher habe ich auf mongout.de nur wenige Rezepte für das beliebte Küchengerät online gestellt: So zum Beispiel mein Käse-Schinken-Sandwich. Dieses ist ein Muss unter den Sandwichmaker-Rezepten und nicht nur Kinder lieben die cremige Füllung in den Sandwiches. Auch wenn meine Sammlung an Sandwichmaker-Rezepten sicherlich noch wachsen kann, so habe ich schon mal den Anfang gemacht und eine gesonderte Seite online gestellt. So habe ich nun das neue Ziel, demnächst dort weitere Rezepte einzustellen. Es lohnt sich also dir einen Link zu setzen und hin und wieder vorbeizuschauen.
  • Weitere Ideen für leckere Sandwiches findest du in meiner Rezepte-Sammlung für den Kontaktgrill. Einige der Rezepte kannst du auch ideal im Sandwichmaker zubereiten. Dazu zählt zum Beispiel mein Erdnussbutter-Bananen-Sandwich.
  • Aber wo ich gerade schon über den Sandwichmaker gesprochen haben… In meiner Studienzeit hatte ich ein sehr günstiges Gerät. Jahre später habe ich mir dann einen besseren Sandwichmaker* gegönnt. Ehrlich gesagt hatte ich nicht wirklich geglaubt, dass es bei den Geräten einen großen Unterschied gibt. Aber die Preisdifferenz ist nicht nur ein Marketing-Gag. Der doch etwas teurere Sandwichmaker lässt sich deutlich (!) einfacher reinigen. Bei dem günstigen Gerät habe ich beim Putzen regelmäßig geflucht – und das will hier sicherlich niemand hören. Darüber hinaus werden die Sandwichhälften wesentlich krosser und damit leckerer. Somit lohnt sich das teurere Gerät auch für kleine Putzteufel.

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