Veganes Spritzgebäck: Einfach aber mega lecker


Wer glaubt, dass veganes Gebäck nicht funktioniert, hat sich gewaltig geirrt. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, die meisten würden nicht merken, dass dieses Spritzgebäck vegan ist. Vielleicht machst du mal den Versuch mit Gästen!? Aber ich fange erst mal weiter vorne an:

Die Zubereitung des Rührteiges ist richtig einfach und du kannst nicht wirklich etwas falsch machen. Durch die Zitrone riecht der cremige Teig schon sehr fruchtig und macht Lust auf das Endresultat. Allerdings musst du dafür noch ein klein wenig arbeiten. Mit Hilfe eines Spritzbeutels kannst du aus dem Teig unterschiedliche Formen für deine Plätzchen spritzen. Deiner Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. An Weihnachten liebe ich die Baumform (auf dem 3. Foto zu sehen); ansonsten setze ich meist auf Kringel oder einfache Stangen. Gebacken werden die Plätzchen recht kurz; dafür wird dich aber der Duft in der Küche begeistern. Noch bevor die Kuvertüre an die kleinen Plätzchen kommt, muss ich jedes Mal ein Stück probieren. Für die Kuvertüre verwende ich Zartbitterschokolade; aber wenn du nicht zwingend vegane Plätzchen haben musst, kannst du natürlich auch helle Kuvertüre nehmen.

Nun will ich dich aber nicht weiter vom eigentlichen Rezept abhalten. Also auf mit uns.

Zutaten:

  • 1 Bio-Zitrone
  • 200 g vegane Margarine
  • 100 g Puderzucker
  • 2 Pck. Vanillin-Zucker
  • 75 g vegane Crème Fraîche
  • 300 g Weizenmehl
  • ½ TL Backpulver
  • etwa 100-150 g dunkle Kuvertüre

Und so geht’s:

  1. Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze: 200 °C/Umluft: 180 °C). 2 Backbleche mit Backpapier auslegen. Bio-Zitrone mit heißem Wasser abwaschen, abtrocknen und Zitronenschale abreiben (ungefähr 1 TL). Zitrone halbieren und den Saft auspressen.
  2. Margarine für den Rührteig in eine große Rührschüssel geben und mit den Rührstäben des Handmixers auf höchster Stufe geschmeidig rühren. Nach und nach den Puderzucker einrühren. Vanillin-Zucker, 1 TL Zitronenschale, 1 EL Zitronensaft und vegane Crème Fraîche hinzugeben und zu einem gatten Teig verrühren. Mehl und Backpulver vermischen und ebenfalls nach und nach unter den Teig rühren.
  3. Teig in einen Spritzbeutel* mit Sterntülle (etwa Ø 10 mm) oder eine Gebäckpresse* füllen und ganz nach Belieben Kreise, Tannen oder Stangen auf das Backpapier spritzen. Erstes Backblech in den Ofen geben und das Spritzgebäck für ca. 12 Minuten goldbraun backen. Spritzgebäck zusammen mit dem Backpapier vorsichtig vom Backblech ziehen und auf einem Kuchenrost abkühlen lassen. Währenddessen das zweite Blech mit dem Gepäck in den Backofen schieben.
  4. Kuvertüre grob hacken und bei schwacher Hitze im Wasserbad schmelzen lassen. Teile des Spritzgebäcks entweder in die geschmolzene Kuvertüre tauschen oder die Kuvertüre über das Gebäck sprenkeln. Kuvertüre richtig trocknen lassen und das Gebäck in einer Keksdose aufbewahren.

Tipps:

  • Natürlich geht immer mehr Zucker… Du kannst dein Spritzgebäck noch mit Zuckerperlen verschönern bzw. versüßen.
  • Ich habe mittlerweile eine ganze Menge Keks- und Plätzchenrezepte, die ohne Ei auskommen. Allerdings sind bei den eifreien Keksrezepten diverse Milchprodukte enthalten. Dies ist also das erste vegane Rezept für Plätzchen, dass ich hier einstelle. Und ich finde es mege lecker. Schau dir gerne mal meine weiteren eifreien Rezepte. Da wären zum Beispiel Aperol-Plätzchen mit Orange, leckere, eifreie Butterkekse. In der Kategorie “Backen ohne Ei” findest du dann noch deutich mehr.
  • Habe sowohl den oben verlinkten Spritzbeutel als auch die Gebäckpresse selbst. Die Gebäckpresse habe ich mir erst kürzlich zugelegt und benutzt, als ich die Bilder für dieses Rezept gemacht habe. Bin mir der Gebäckpresse nach meinen ersten Versuchen sehr zufrieden. Nach den ersten Erfahrungen würde sie nur nicht mehr (wie in der Anleitung steht) im Geschirrspüler reinigen, da die Scheiben dort anlaufen. Aber ansonsten lässt sie sich sehr gut bedienen. Nachdem ich mich beim Verzieren des Spritzgebäcks recht schusselig mit der Schokolade angestellt habe, habe ich mir nun endlich eine Spritzflasche zum Dekorieren* bestellt. Ich frage mich schon den ganzen Tag, warum ich das noch nicht früher gemacht habe, denn die selbstgebastelten Tüten aus Butterbrotpapier haben mich schon immer genervt. 😅 Hatte kurzzeitig mehr Kuvertüre auf meiner Hand als auch den Plätzchen.
  • Das ist zwar mein erstes veganes Plätzchenrezept; aber meine Sammlung an veganen Rezepten ist in den letzten Jahren gut angewachsen. Wie schon an unterschiedlichen Stellen berichtet, ernähre ich mich nicht ausschließlich vegan, achte aber darauf, was ich esse. Fleisch kommt bei mir nicht sehr oft auf den Tisch und wenn es welches gibt, dann weiß ich woher es kommt. Auch meinen Milchkonsum habe ich über die letzten Jahre deutlich reduziert und bin in den meisten Fälle auf Milchalternativen umgestiegen. Somit findest du in diesem Blog neben Fleischrezepten auch eine Vielzahl an vegetarischen und veganen Rezepten. Umschauen lohnt sich also auch für Vegetarier und Veganer. Hier noch eine ganz kleine Zusammenstellung einiger meiner veganen Rezepte: Leckere Quinoa Bowl mit Hummus – geht eigentlich immer, Süßkartoffel-Karotten-Suppe mit Granatapfelkernen – für die kalten Tage im Jahr und gebackene Süßkartoffeln mit Kichererbsen (vegane Beilage). Wie gesagt, das ist nur eine kleine Auswahl. Wünsche dir viel Spaß beim Stöbern.
  • Eins noch: Wie gefallen dir eigentlich meine Espressotassen*? Mittlerweile gibt es die Tassen noch in weiß* und beige*. Ich bin ja eh ein Becher- und Tassen-Junkie. Aber die gesamte Serie von design letters hat es mir dabei besonders angetan. 😍 Habe bereits einen ganzen Schwung der Kaffee-Becher, aber die Espresso-Serie feiere ich so richtig und somit liebe ich es, die vier kleinen Tassen zur Weihnachtszeit zu verwenden. Übrigens gibt es dazu auch Kerzenhalter, die in die Tassen kommen, so dass du die Espressotassen auch für deine Adventsdeko verwenden kannst. Bin selbst immer noch am Überlegen, ob ich die Kerzenhalten brauche… Aber ich trinke einfach zu gerne aus den schlichten Espressotrassen, so dass ich diese nicht wirklich für Kerzen verwenden kann.

Und noch so:

…oder mal wieder Unwichtiges am Ende eines Rezeptes.

Den Werbebanner für meine Espressotassen habe ich ja eben schon ausführlich gemacht… 😅 Allerdings bin ich von diesen so begeistert, dass ich damit noch eine ganze Zeit weiter machen könnte. Ich mag nicht nur das Design, sondern auch das Material und somit nehme ich sie richtig gerne in die Hand. (Siehst du, ich habe schon wieder damit begonnen.) Aber darum soll es jetzt nicht gehen. Berichten wollte ich dir, dass beim Fotografieren des Spritzgebäcks kein Weg an diesem Foto vorbei ging:

Vielleicht fragst du dich nun, was an diesem Foto so besonders sein soll bzw. warum ich es unbedingt machen musste. Denn irgendwie ähnelt es ja sehr den anderen Fotos, die ich oben zu dem Rezept eingestellt habe. Dennoch ist die Antwort auf diese Frage sehr klar und eindeutig: Nämlich “42”.

Denn die 42 steht für so viel. Und wahrscheinlich noch für viel mehr. Eigentlich sogar für alles – wenn wir mal ehrlich sind. Allerdings stelle ich immer wieder fest, dass dieses Wissen bei der Generation Z nicht vorhanden ist. Wie ist es bei dir? Weißt du, wovon ich spreche? Falls nein, dann bist du entweder sehr jung oder ein wesentliches Kapitel der Literaturgeschichte ist an dir vorbeigegangen. Sehr wahrscheinlich hast du Siri dann auch noch nie gefragt, was der Sinn des Lebens ist!? Wenn du ein iPhone hast, solltest du dies unbedingt tun. Jetzt gleich. Also husch. Ich habe das übrigens schon des Öfteren gemacht. Und vielleicht überrascht dich die Antwort nun nicht mehr. 7,5 Millionen Jahre hat “Deep Thought” der Supercomputer aus “Per Anhalter durch die Galaxis” gebraucht, um die Antwort zu finden. Es ist die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen anderen Rest. Leider hat der Supercomputer es nicht geschafft die Frage zu der Antwort mit auszuwerfen. Doof. Aber wofür braucht man die Frage, wenn man die Antwort haben kann? 🤷🏻‍♀️

Ich habe gerade meine Ausgabe von “Per Anhalter durch die Galaxis” aus dem Bücherregal gezogen. Douglas Adams – der englische Autor – hat das erste Buch 1979 veröffentlicht. Hätte ehrlich gesagt auf mindestens 10 Jahre später getippt. Meine Buchausgabe ist von 2003 und so sieht sie auch aus. Die Seiten sind schon recht vergilbt. Douglas Adams ist bereits 2001 verstorben. Aber die Zahl 42 ist mittlerweile wohl die bekannteste Zahl überhaupt.

Noch eine kleine Ergänzung für die Lesemuffel unter euch: “Per Anhalter durch die Galaxis” wurde 2005 verfilmt – unter anderem mit Sam Rockwell, Mos Def und Zooey Deschanel in den Hauptrollen. Muss aber gestehen, dass ich mir die Verfilmung selbst noch nicht angesehen habe. Allerdings habe ich mir den Film eben auf meine Merkliste gesetzt und vielleicht komme ich ja zwischen Weihnachten und Neujahr dazu. Wobei!? Da steht schon die nächste Staffel von “This is us” auf dem Programm. 😍 Und die hat ganz eindeutig Priorität!

So das sollte es schon gewesen sein mit meinem kleinen Ausflug in die Literaturgeschichte. Ich bin begeistert, dass du durchgehalten hast und es mit dem Lesen bis hier geschafft hast. Bei mir steht jetzt das Schreiben meiner Weihnachtskarten an. Bin dieses Jahr gefühlt recht spät dran und sollte mich daher etwas sputen, denn sonst ist Weihnachten schon wieder vorbei und die Karten liegen noch immer schön gestapelt auf meinem Schreibtisch.

Dir wünsche ich nun viel Erfolg bei der Planung von deinem nächsten “Plätzchenvorhaben” und sollten es diese werden, dann schon mal viel viel Erfolg beim Zaubern in deiner Küche. Gerne darfst du bei dem leckeren Geruch der Plätzchen an mich denken.

Alles Liebe und bis bald,
Marina

PS: Alleine das Wort “Supercomputer” feiere ich noch heute.

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