Flammkuchen mit BBQ-Hack und Jalapeños – scharf & lecker


Heute habe ich mal wieder einen richtigen Kracher für dich. In diesen Flammkuchen habe ich mich bereits beim Backen verliebt. Kennst du das? Du schiebst dein Essen in den Ofen und schaust die ganze Zeit begeistert zu, wie es im Backofen so langsam fertig wird?

Da Flammkuchen fix gebacken ist, musst du zum Staunen nicht lange vor dem Backofen verweilen und das verliebte Gefühl wird beim ersten Bissen gleich in wahre Liebe verwandelt. Zumindest war dies bei mir so. Wenn du also ein paar Minuten hast und nicht gerade den nächsten Flammkuchen vorbereitest, dann gib dir das kleine Back-Spektakel und beobachte, wie der Belag deines Flammkuchens zu immer köstlicher aussieht. Das steigert die Vorfreude ungemein. Gefährlich wird es allerdings, wenn du richtigen Hunger hast und irgendwann anfängst, deine Nase am Fenster des Backofens platt zu drücken. 😝

BBQ-Soße auf Pizza ist nichts Neues und so bin ich schon seit Jahren ein richtiger Fan davon. Kommt sie mit der Cheddar-Schmand-Mischung und dem Hackfleisch zusammen, ist es eine Traumkombination, die du unbedingt ausprobieren solltest. Wahrscheinlich denkst du schon, ich trage hier groß auf, aber der Flammkuchen begeistert mich jedes Mal so sehr, dass ich dich unbedingt von diesem Rezept überzeugen mag.

Am Ende des Rezeptes findest du unter Tipps noch den ein oder anderen Hinweis zum Rezept und ein paar ergänzende Rezeptempfehlungen für dich. Aber nun erst einmal zu diesem gradiosen Flammkuchen. Wie immer geht es mit den Zutaten los…

Zutaten (für 4 große Flammkuchen):

…für den Flammkuchenteig
  • 1 Würfel Hefe (42 g)
  • 620 g Pizzamehl
  • 12 g Salz
  • 4 EL Olivenöl
…für den Belag
  • 2 EL Öl
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 300 g Barbecuesoße
  • 80 g Jalapeños (aus dem Glas)
  • 200 g Cheddarkäse (Stück)
  • 500 g Schmand

Und so geht’s:

  1. Für den Flammkuchenteig 380 ml lauwarmes Wasser verwenden. Etwa 1/4 des Wassers in einen Becher geben, Hefe hineinbröseln, gut verrühren und für ein paar Minuten zur Seite stellen. Das restliche Wasser mit dem Salz vermischen. Mehl in eine Rührschüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Salzwasser, Olivenöl und Hefewasser in die Mulde geben. Mit dem Knethaken des Rührgeräts die Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig mit etwas Mehl bestäuben, mit einem Küchentuch bedecken und für 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Teig in vier gleichgroße Portionen teilen und ggf. mit etwas Mehl rund formen. Runde Teigfladen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, erneut mit dem Handtuch abdecken und für weitere 45 – 60 Minuten gehen lassen.
  3. Backofen vorheizen (Pizzastufe bei 300 °C oder alternativ Ober- und Unterhitze 250 °C -> hier braucht der Flammkuchen dann etwas länger im Ofen). Wenn vorhanden, Pizzablech* einfetten (siehe unter Tipps). 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, Hackfleisch darin krümelig braten sowie mit Salz und Pfeffer würzen. Barbecuesoße hinzugeben, gut verrühren und vom Herd nehmen. Jalapeños abtropfen lassen. Cheddar grob reiben und mit dem Schmand vermischen.
  4. Eine Portion des Teiges auf einer bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen. Auf das Pizzablech legen und mit 1/4 der Cheddar-Schmand-Mischung bestreichen. Dabei rundherum etwa 1 cm Rand lassen (siehe ebenfalls unter Tipps). Mit 1/4 des Hackfleisches und 1/4 der Jalapeños belegen. Flammkuchen im Backofen backen (bei einem Backofen mit Pizzastufe etwa 6 Minuten bei Ober- und Unterhitze eta 10 – 15 Minuten). Während der Backzeit den nächsten Flammkuchen vorbereiten.

Tipps:

  • Beim Zubereiten des Flammkuchens habe ich mächtig Appetit auf einen Käserand bekommen und der ist sowohl lecker als auch schnell umgesetzt. Dadurch bekommt der Flammkuchen etwas amerikanischen Pizza-Flair. Dazu brauchst du Emmentaler oder Gouda-Käse am Stück. Diesen schneidest du in längliche Stifte. Den Teig etwas größer ausrollen, Rand mit etwas Eiweiß bestreichen, Käsestifte mit ca. 1,5 cm Abstand zum Rand verteilen, den Rand über den Käse ziehen und gut festdrücken. Dabei aufpassen, dass du keine Löcher im Teig hast und dass dieser gut angedrückt ist, da der Käse sonst ausläuft. Das Ergebnis von meinem mit Käse gefülltem Rand kannst du auch gut auf den Bilder sehen. Finde, dass er echt gut geworden ist. Er schaut aber nicht nur schön aus, sondern er war auch richtig lecker. Allerdings muss ich gestehen, dass der Flammkuchen dadurch noch mächtiger wird. Ich war danach sowas von satt. 😅
  • Wenn du nicht so gerne scharfes Essen magst oder Kinder den Flammkuchen essen, kannst du die Jalapeños beispielsweise durch Paprikawürfel ersetzen. Wie der ein oder andere hier schon gelesen hat, esse ich unheimlich gerne scharfes Essen. D.h. ich schaue, dass ich entweder scharfe Jalapeños verwende oder ich schaue, ob ich frische, scharfe Chilischoten bei meinem Gemüsehändler bekomme.
  • Ich habe oben bei den Zutaten schon meine Lieblings-BBQ-Soße verlinkt. Da sie so mega lecker schmeckt, musste es eben unbedingt nochmal machen. Du kannst für diesen hammer leckeren Flammkuchen natürlich auch gekaufte BBQ-Soße nehmen. Wenn du dir aber ein wenig Zeit nimmst, lohnt es sich, die BBQ-Soße selbst zuzubereiten. Du brauchst zwar einiges an Gewürzen, aber die kannst du bei den nächsten Runden BBQ-Soße wieder verwenden. Und glaub mir, die Soße schmeckt wirklich so gut, dass es nächste Male geben wird. Ich verwende die Soße für alles mögliche, wie z.B. Pulled Pork Burger.
  • So langsam mehren sich meine Pizza- und Flammkuchen-Rezepte. Das heutige Rezept ist auf jeden Fall ganz weit oben in meinen Highlights. Gerne möchte ich dir noch zwei weitere Empfehlungen mit auf den Weg geben: Ich liebe die Pizza mit Feigen und Ziegenkäse. Sie ist mit dem BBQ-Flammkuchen nicht wirklich vergleichbar, aber für mich dennoch auf gleichem Niveau. Auch wenn es komisch klingt, so ist die Feigen-Pizza eleganter. Der BBQ-Flammkuchen ist durch Käse, Schmand und BBQ-Soße um einiges mächtiger als die Feigen-Pizza. Geschmacklich ist der Flammkuchen mit Rotkohl, Apfel & Camembert nicht nur spannend, sondern auch verdammt lecker und empfehlenswert. Ich bastele übrigens gerade an einer Zusammenstellung meiner bisher veröffentlichten Flammkuchen und Pizzarezepten (Link folgt). Wie isst du deine Pizza oder deinen Flammkuchen am liebsten? Würde mich über Kommentare am Ende des Artikels freuen.
  • Mit Blick auf die anderen Pizza- und Flammkuchen-Rezepte wirst du feststellen, dass ich mich bei dem Teig auf ein Rezept eingeschossen habe. Das ursprüngliche Rezept ist aus einem alten italienischen Kochbuch, dass ich, durch meine Brotbackerfahrungen, etwas verändert habe. Da ich so begeistert von dem Teig bin, greife ich in den meisten Fällen auf dieses Rezept zurück.
  • OK! Ich merke, ich bin gerade in einer Empfehlungs-Stimmung. Wäre klasse, wenn du noch etwas mit dem Lesen durchhältst, denn ich mag gleich noch ein paar meiner Lieblings-Hackfleisch-Rezepte zum Besten geben: Wie wäre es mit einer Hackfleischtorte mit Tomaten und Champignons? Ich finde sie mega lecker und vor allem ist es mal was anderes. Ganz anders – aber genauso lecker – ist der Süßkartoffel-Auflauf mit Hackfleisch. Süßkartoffeln liebe ich eh und sie machen sich mit dem Hackfleisch sehr gut. Wenn du “Hackfleisch” in der Suchfunktion eingibst, findest du noch einen kleinen Berg an weiteren leckeren Rezepten, wie zum Beispiel meinen low carb Hackfleischsalat oder den Auberginenauflauf.
  • Da ich großer Pizza- und Flammkuchen-Fan bin, habe ich mittlerweile diverse Backutensilien. Flammkuchen backe ich meistens auf meinem Pizzastein*. Meine Pizzen kommen entweder ebenfalls auf den Pizzastein oder – in letzter Zeit immer öfter – auf Pizzableche*. Die habe ich mir erst vor ein paar Monaten gegönnt und bin noch kräftig dabei mit den Blechen zu experimentieren. Dabei sehe ich schon jetzt drei Vorteile der runden Bleche: Die Pizza lässt sich sehr gut vom Blech schieben, ich kann die nächste Pizza (bzw. den nächsten Flammkuchen) final vorbereiten während die erste Pizza im Backofen ist und der Pizzaboden wird durch das eingefettete Blech richtig schön knusprig. Sicherlich ist die Frage, wie man es gerne mag; ich gehöre auf jeden Fall zu der “dünn-und-knusprig-Boden-Fraktion”.
  • Vor einiger Zeit habe ich mir dann endlich richtige Pizzateller* gekauft. Ehrlich gesagt finde ich die meisten Pizzateller recht kitschig. Vor allem, wenn auf diesen Motive drauf gedruckt sind, die irgendwie lustig sein sollen, es aber dann noch so man gar nicht sind. Die matte, schlichte Schiefer-Optik meiner Teller hat es mir echt angetan. Und ich freue mich immer, wenn ich einen Grund habe die großen, schwarzen Teller zu benutzen. Muss mal schauen, ob ich mir aus der Serie noch was anderes gönne, denn die Teller sehen zusammen mit den tiefen Tellern sehr schick aus. Für meine Fotos habe ich mittlerweile einiges an Besteck. Egal welche Farbe das Besteck hat, es passt alles zum schwarzen Geschirr. Die Kombi mit dem kupferfarbenen Besteck hat es mir aber am meisten angetan.

So, ich komme so langsam zum Ende meines Artikels. Bei mir steht heute noch die Kochplanung und das Schreiben der Einkaufsliste fürs Wochenende an. Mal schauen, was mir da so einfällt bzw. wie schnell ich mich entscheiden kann.
Ich hoffe, dir gefällt das Rezept und es ist genau das, was du gesucht hast. Natürlich würde es riesig freuen, wenn du das Rezept ausprobierst und mir dann einen kurzen Kommentar hinterlässt. Bin nämlich schon sehr neugierig, ob dir der BBQ-Flammkuchen genauso gut schmeckt wie mir. Richtig klasse wäre es, wenn du eine kurze Info mit aufnimmst, wenn du eine andere Variation des Rezeptes ausprobiert hast, denn das ist auf jeden Fall spannend für künftige Besucher, die das Rezept ebenfalls mal testen wollen.

Nun wünsche ich dir weiterhin eine schöne Woche, ein gutes Händchen bei deiner Rezeptauswahl und
sende viele Grüße
Marina

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