Burger mit cremiger Erdnuss-Soße: Bäm!


Yum! Bin ja sowieso der größte Fan vom Kochen mit Erdnussbutter und dieser Burger zeigt mal wieder warum. Mit Erdnussbutter kannst du eine sehr leckere und cremige Geschmacksrichtung in dein Essen zaubern. Am Ende des Rezeptes stelle ich dir ein paar meiner Erdnussbutter-Rezepte zusammen – aber nun wollen wir uns erst einmal mit diesem Burger-Werk beschäftigen:

Anfangen möchte ich dabei mit dem Burger Brötchen, dem sogenannten Bun. Buns sind meines Erachtens wahrlich unterschätzt, denn noch zu viele Menschen setzen auf die gummiartigen Teile aus dem Supermarkt. Dabei ist es so einfach, leckere Burger Buns selber zu backen. Bei dem Erdnusssoßen-Burger setze ich meistens auf Kartoffel-Buns. Das Rezept dazu habe ich vor einigen Jahren mal in einem Kochbuch entdeckt, und seitdem begeistert es mich immer wieder aufs Neue. Sesam passt dazu sehr gut; muss aber nicht sein. (Natürlich kannst du auch gekaufte Buns verwenden; aber vielleicht probierst du es einmal aus, selber Burger Brötchen zu backen.)

Die Erdnusssoße selbst ist ultra-mega lecker. Ich ertappe mich immer wieder, dass ich gleich die doppelte Menge davon zubereite und entweder deutlich mehr davon auf den Burger mache oder sie dann noch für die Beilagen verwende. Wenn du die Soße fertiggestellt hast, empfehle ich dir zu probieren und je nach Geschmack mit Sambal Oelek oder Sojasoße nachzuwürzen. Da ich gerne scharfes Essen mag, kommt bei mir beispielsweise oftmals etwas mehr Sambal Oelek hinzu. Sind kleine Kinder unter den Essern dabei, dann verzichte ich hin und wieder ganz auf die leichte Schärfe. In der crunch-Version der Erdnussbutter sind kleine Erdnussstücke enthalten. Da ich das sehr mag, kommt diese bei mir zum Einsatz. Cremige Erdnussbutter kannst du aber genauso gut verwenden. Schau einfach, welche Sorte du daheim hast und verwende diese, dann brauchst du keine andere Sorte für den Burger kaufen.

Du wirst feststellen, dass auch die Zubereitung der restlichen Burger-Zutaten einfach von der Hand geht. Bei der Avocadocreme kommt natürlich etwas Zitrone hinzu, damit sich die Creme nicht braun verfärbt. Etwas würzen und fertig ist auch diese. Aus Tomaten und Zwiebeln werden sehr einfach Scheiben geschnitten. Beim Käse ist eigentlich nur wichtig, dass dieser direkt auf den fertigen Burger Patty kommt, während dieser noch in der Pfanne schmort. So zerläuft der Käse auf dem Rinderhackfleisch noch ein wenig. Ich verwende hier gerne mittelalten Gouda, der würziger ist als seine junge Sorte. Gerne kannst du auch einen anderen Käse verwenden (z.B. Cheddar oder Emmentaler).

Nun habe ich die gesamte Zubereitung des Burgers schon fast vorweg genommen. Verzeih mir. Am Ende des Rezeptes habe ich – wie immer – ein paar Tipps und Links für dich zusammengestellt. Gerade für Burger-Neulinge lohnt es sich, dort vorab kurz reinzuschauen.

Zutaten (für 4 Burger):

für die Erdnusssoße
  • 3 EL Joghurt
  • 3 EL Milch
  • 1 EL Crème fraîche (oder Schmand)
  • 3 EL Erdnussbutter (gerne Chrunchy)
  • 1 TL Sambal Oelek
  • 1 TL Sojasoße
für das Gesamtwerk
  • 70 g Rucola
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 große Tomate
  • 1 Zitrone
  • 1 Avocado
  • Salz
  • Pfeffer
  • 600 g Rinderhack
  • Öl
  • 4 Burger Brötchen (Buns)
  • etwa 3-4 EL Butter
  • 4 Scheiben mittelalter Gouda
  • Tortillachips

Und so geht’s:

  1. In einen kleinen Topf Joghurt, Milch und Crème fraîche geben, verrühren und bei mittlerer Hitze erwärmen. Erdnussbutter hineingeben und sehr gut unterrühren. Sambal Oelek und Sojasoße hineinrühren, abschmecken, Soße vom herd nehmen und abkühlen lassen.
  2. Rucola waschen und trocken schleudern. Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Tomate waschen und in dünne Scheiben schneiden.
  3. Für die Avocado-Creme Zitrone halbieren, auspressen. Avocado halbieren, entkernen und die Frucht mit einem Esslöffel aus der Schale nehmen. Avocadofrucht in eine Schüssel geben, mit einer Gabel zerdrücken, mit 1 EL Zitronensaft vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Für die Patties das Rinderhack in vier etwa gleichgroße Stücke teilen und daraus Patties formen (siehe unter Tipps). Patties von beiden Seiten ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Patties darin von beiden Seiten braten. Währenddessen Burger Buns aufschneiden. Etwas der Butter in einer Pfanne erhitzen und die Buns mit der Schnittfläche nach unten nacheinander kurz in der Butter anrösten. Wenn das Fleisch gut gebraten ist, jeweils eine Scheibe Gouda auf die Patties legen und leicht anschmelzen lassen.
  5. Nun muss es schnell gehen: Untere Brötchenhälften mit der Avocadocreme bestreichen. Dann mit Salat, Tomate und dem Patty (mit geschmolzenem Käse) belegen. Tomatenscheibe, Zwiebelringe und ein paar Tortillachips oben drauf geben. Obere Brötchenhälften ordentlich mit der Erdnusssoße bestreichen und auf die Chips-Schicht legen. Somit ist das leckere Burger-Werk servierfähig.

Tipps:

  • Dazu passen zum Beispiel Pommes, Süßkartoffelpommes (oh man, ich liebe sie) und natürlich auch Wedges. Wie geschrieben kannst du dafür etwas mehr Erdnusssoße machen oder Ketchup und Mayo verwenden. Auch ein Salat geht immer (könnte nur dem ein oder anderen zu gesund sein).
  • Für einen Burger Patty verwende ich ca. 150 g Rinderhackfleisch. Je nach Geschmack und Hunger kannst du pro Portion aber auch zwischen 100 – 200 g variieren.
  • Bei der Herstellung der Burger Patties verwende ich immer eine Burgerpresse*. Dadurch werden deine Burger Patties gleichmäßig und sie fallen beim Braten nicht in sich zusammen.
  • Am besten sind die Buns, wenn du sie selber machst. Wirklich! Mittlerweile habe ich schon ein paar sehr einfache Rezepte für fluffige Burger Brötchen online gestellt. Auf den Bildern auf dieser Seite siehst du meine Kartoffel-Buns. Schau dir einfach mal meine weiteren Bun-Rezepte an. Diese und alle weiteren Rezepte rund um dein leckeres Burger-Essen findest du in meinem Burger Special: Für Burger Fans und alle, die es werden wollen. Dort findest du bspw. auch das Rezept für einen Burger mit aromatischen Whisky-Zwiebeln.
  • Die Erdnusssoße bereite ich immer parallel zu den Buns zu. Zum einen muss die Soße eh etwas abkühlen und zum anderen wird die gesamte Burger-Aktion deutlich entspannter, wenn die Zutaten bereits fertig sind und der Burger kurz vor dem Essen “fast” nur noch belegt werden muss. Die Patties bereite immer frisch zu.
  • Wie du in dem Rezept gelesen hast, werden die Burger Buns bei mir kurz mit Butter in der Pfanne angeröstet. Da Fett ein hervorragender Geschmacksträger ist, gibt es dem Burger noch mal ein sehr schönes add-on. Alternativ kannst du die Buns aufschneiden und kurz im heißen Backofen (ohne Fett) mit der Schnittfläche nach oben anrösten. Dadurch bekommen die Brötchen einen richtig krossen Biss. Eins der beiden Verfahren mache ich immer; D.h. entweder werden die Brötchen kurz im Backofen oder in der Bratpfanne geröstet. Somit kannst du die Buns also in der Tat ganz entspannt am Vormittag herstellen und musst diese nicht parallel mit dem Rest des Burgers zubereiten.
  • Ganz verliebt bin ich in meine neuen Burger Tüten*. Auf den Bildern kannst du eine davon im Einsatz sehen. Ich muss ja gestehen, dass ich sie ursprünglich nur für Fotos bestellt habe. Nun kommen sie aber auch zum Einsatz, wenn ich keine Bilder mache, denn sie sehen schön aus und sind auch noch praktisch.
  • Zu Beginn des Artikels habe ich versprochen, dass ich ein paar Erdnussbutter-Rezepte für dich zusammenstelle. Um es nicht gleich zu übertreiben, versuche ich nur eine kleine Auswahl zu nehmen und beschränke mich auf drei: Wirklich SEHR (!!) empfehlen kann ich die Pasta mit Sesam-Erdnuss-Dressing und Erdnüssen. Das bringt nicht nur Abwechslung in dein Pasta-Essen (das bei vielen aus roter Soße und Pesto besteht), sondern ist mega lecker. Ebenfalls hervorragend, aber ganz anders als das Pasta-Rezept ist der Bulgur-Rohkostsalat mit Erdnuss-Dressing. Durch den Rotkohl hast du guten Biss in deinem Bulgur-Salat und die Soße macht das Ganze so richtig cremig. Meine dritte Erdnussbutter-Rezept-Empfehlung ist erneut geschmacklich anders als die beiden vorhergehenden Rezepte und kommt aus meiner Kontaktgrill-Sammlung: Hierbei handelt es sich um das Erdnussbutter-Bananen-Sandwich. Durch Honig und Erdnussbutter wird das Sandwich recht süß und begeistert nicht nur Kinder. Und leider bin ich schon bei drei Erdnussbutter-Rezepten angekommen. Auf mongout.de findest du allerdings noch weitere Rezepte. Und da ich hier nur die Rezepte einstelle, die ich auch wirklich mag, lege ich dir diese natürlich ebenfalls ans Herz.

Zu guter Letzt noch eins: Ich bin eine richtige Rezepte-Sammlerin, denn das Leben ist eindeutig zu kurz für schlechtes Essen. Was sind deine Lieblingsrezepte? Gibt es bei deinen Rezepten eine Top 5? Hast du Standardrezepte oder suchst du immer nach neue Ideen und Inspirationen zum Ausprobieren? Oh je. Fragen über Fragen. Ich bin an all dem interessiert. Wenn du also leckere Rezepte für mich hast, freue ich mich sehr, wenn du diese mit mir teilst. Das kannst du gerne per Mail oder unten über das Kommentarfeld machen.

Seit einigen Jahren versuche ich jedes Wochenende mindestens ein neues Rezept zuzubereiten, um entweder andere Zutaten zu probieren oder für mich neue / andere Kombinationen zu testen. Allerdings ist meine Liste an Gerichten, die ich sehr gerne mag, mittlerweile mächtig lang und da ich irgendwie auch eine Gewohnheitsesserin bin, gibt es viele Rezepte, die ich immer wieder essen mag. Und das nicht nur aus Gewohnheit, sondern auch weil diese Gerichte mächtig lecker sind. So versuche ich einen guten Mix aus meinen beiden Listen “will ich mal ausprobieren” und meiner “muss ich unbedingt wieder machen” hinzubekommen. Mit diesem Blog schaffe ich es ganz gut einen Überblick zu behalten, wobei meine Liste von leckeren, nicht veröffentlichten Rezepten noch verdammt lang ist. Aber derzeit komme ich hier ganz gut voran.

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