Rezept für mega leckere Burger-Buns (Brioche)


Burger sind eine großartige Erfindung. Mit Erstaunen habe ich die Tage erstaunt festgestellt, dass ich bisher noch nicht auf die Idee gekommen bin, meine Burger-Favoriten auf mongout.de zu posten. Mit der Feststellung war schnell klar, dass das unbedingt nachgeholt werden muss. Anfangen möchte ich mit einer der wesentlichen Bestandteile für einen richtig guten Burger: dem Burgerbrötchen (neudeutsch Bun). Viele unterschätzen, wie wichtig die Buns für einen guten Hamburger sind, denn diese nehmen immerhin einen großen Anteil des Burgers ein. Mit dem folgenden Rezept kannst du eigentlich nicht viel falsch machen. Die Brioche-Buns sind für mich die Klassiker unter den Burgerbrötchen.

Aber ich hole etwas aus: Wie bin ich zu diesem Rezept gekommen? Anfangs habe ich mir die Buns für meine Hamburger recht langweilig im Supermarkt gekauft. Allerdings habe ich mich dann jedes Mal geärgert, dass diese lasch bzw. recht labberig schmecken. Irgendwann habe ich herausgefunden, dass mein Bäcker der “Burgerbrötchenlieferant” eines Pubs in der Stadt ist und somit bin ich dazu übergegangen, mir meine Burgerbrötchen beim Bäcker vorzubestellen. Da die Buns beim Bäcker mindestens einen Tag vorher bestellt werden müssen, war spontanes Burger-Essen so allerdings nicht möglich. Als ich eines Samstages mächtig Appetit auf Buger hatte, musste eine andere Lösung her und das war der Tag, an dem ich mit dem Ausprobieren begonnen habe. Mein erster Versuch stammte aus einem Burger Grillbuch. Das Buch hatte mich mit seinen Burger Variationen bis dato nicht wirklich überzeugt, aber das Rezept für die Buns war ein recht passabler Start für selbstgemachte Hamburgerbrötchen. Im Laufe der Zeit habe ich diverse andere Rezepte ausprobiert und am Ende eine Mischung aus diesen gebastelt.

Bevor du mit dem Backen loslegst, empfehle ich dir noch einen kurzen Blick in die Tipps am Ende des Rezeptes. Viel Erfolg beim Backen und schon jetzt guten Hunger.

Zutaten (für etwa 12 Burgerbrötchen)

  • 100 ml Milch + 2 EL
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 35 g Zucker
  • 80 g Butter
  • 8 g Salz
  • 500 g Mehl (Typ 550)
  • 2 Eier
  • Sesam

Und so geht’s:

  1. In eine Rührschüssel 100 ml lauwarme Milch mit 115 ml lauwarmen Wasser vermischen, Zucker hinzugeben und den Hefewürfel hineinbröseln. Mit einem Löffel so lange rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat und für ein paar Minuten stehen lassen.
  2. Weiche Butter, Salz, Mehl und 1 Ei zum Hefe-Wasser geben und mit den Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten (das kann einige Minuten dauern). Teig in der Rührschüssel lassen, mit einem sauberen Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen Ort für mindestens 1 Stunde gehen lassen.
  3. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Hände leicht mit Mehl bestreuen und den Teig in 12 etwa gleichgroße Stücke teilen. (Am Anfang ist es sicherlich leichter den Teig abzuwiegen; pro Bun solltest du etwa 80 g verwenden.) Mit den Händen die Teigstücke zu Kugeln formen. Wenn der Teig zu klebrig ist, etwas Mehl verwenden. Teigkugeln mit Abstand auf die Backbleche verteilen und mit der Hand zu möglichst gleichförmigen Kreisen platt drücken, so dass die Teigstücke ungefähr einen Durchmesser von 8 cm haben. Küchenhandtücher über die Backbleche legen und erneut für 1 Stunden gehen lassen. (Du wirst sehen, dass die Buns nach der Stunde noch mal gut aufgegangen sind und sich leicht wölben.) Backofen auf 200° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  4. Mit dem Schneebesen 1 Ei mit 2 EL Milch und 1 EL Wasser verquirlen, Glasur mit einem Küchenpinsel auf die Buns streichen und mit Sesamsamen bestreuen. Im vorgeheizten Backofen für ca. 15-18 Minuten goldbraun backen.

Tipps:

  • Es lohnt sich schon am Morgen die Eier, Milch und Butter aus dem Kühlschrank zu nehmen, so dass diese Zimmertemperatur haben, wenn du die Buns zubereitest. Besonders die Ei-Milch-Mischung zum Einpinseln sollte nicht zu kalt sein, sonst erschreckt sich der Hefeteig und fällt in sich zusammen.
  • Du kannst den Teig für die Buns gut mit dem Rührgerät und Knethaken zubereiten. Eine Küchenmaschine macht es dir aber deutlich einfacher. Die Maschine auf Stufe 2-3 (ggf. bei unterschiedlichen Maschinen etwas abweichend) für mehrere Minuten arbeiten lassen und du wirst sehen, wie der Teig im Laufe der Zeit geschmeidig wird.
  • Ich greife beim Burger machen nicht nur auf eine Küchenmaschine zurück, sondern auch auf eine Burgerpresse*. Dadurch werden deine Burger Pattys sehr gleichmäßig und sie fallen beim Braten nicht “schrumpelig” in sich zusammen. So etwas ähnliches gibt es auch für die Buns: Burgerringe* kannst du verwenden, wenn du möchtest, dass deine Buns am Ende die gleiche Größe haben.
  • Beim Zubereiten der Burger kannst du die Buns aufschneiden und kurz in den Ofen legen. Somit werden diese wieder warm und auch etwas knusprig. Noch leckerer ist es, wenn du 2 EL Butter in einer Pfanne erhitzt und die aufgeschnittenen Buns (mit der Schnittfläche nach unten) leicht bräunlich anbrätst.
  • Am liebsten esse ich die Buns frisch. Wenn du weniger benötigst, kannst du entweder die halbe Menge machen oder du frierst die übrig gebliebenen Buns ein.
  • Demnächst werde ich eine Auswahl an Burger-Rezepten online stellen und hier verlinken.

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