Tahin-Tomaten-Dip: Ketchup war gestern


Wie sehr ich das liebe: viele kleine Schälchen auf dem Tisch mit irgendwas Leckerem drin, ein Glas Wein dazu und fertig. Daher habe ich heute mal eins dieser “Schälchen-Rezepte” für euch – was in diesem Fall ein tomatig-samtiger Dip ist. Das Gute ist, dass der Dip nicht kompliziert zu machen ist und dazu auch noch ganz schnell geht. So fix, dass es sicherlich länger dauert, diese Zeilen zu schreiben als den Dip herzustellen. Praktisch ist auch, dass ich alle benötigten Zutaten immer daheim habe, so dass sich das Rezept anbietet, wenn sich der Besuch spontan verdoppelt. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass einige meiner Leser vielleicht kein Tahin (oft auch Tahina genannt) vorrätig haben. Für diejenigen, die Tahin bisher nicht kennen: es ist eine Paste aus fein gemahlenen Sesamkörnern und ist sicherlich bei vielen Veganern in der Küche zu finden. Die meisten von euch werden Tahin bestimmt unbewusst kennen, da es ein Bestandteil von Hummus ist. Bei “meinem” Supermarkt steht Tahin bei den internationalen Zutaten.

Zutaten:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Tahin
  • 3 gehäufte EL Tomatenmark
  • 6 EL Apfelessig
  • 4 EL Ahornsirup
  • Salz

Und so geht’s:

  1. Knoblauchzehen schälen, halbieren und den Trieb in der Mitte entfernen (das mildert etwas den Nachgeschmack auf der Zunge und den anschließenden typischen Knoblauchgeruch). Knoblauch fein hacken.
  2. Tahin, Tomatenmark, Apfelessig, Ahornsirup und Knoblauch gut verrühren und den Dip mit Salz würzen.

Tipp:

  • Alternative: wer es schärfer mag, der kann gerne die 1-2 EL Tomatenmark entweder durch scharfes Tomatenmark oder durch Harissa ersetzen.
  • Dazu passen beispielsweise gebackene (oder gegrillte) Süßkartoffeln, Pommes, Nachos oder Steak.
  • Den Dip kann man hervorragend mit anderen Dips kombinieren: bei mir gibt es zum Tahin-Tomaten-Dip Chimichurri.

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