Franzbrötchen: leckeres Rezept aus Hamburg mit einer Prise Mohn

Die Hamburger Backstein Bauten, der alte Elbtunnel, der Dönerladen in Winterhude, Zeitung lesen auf dem kleinen Steg an der Außenalster und der Duft von frischen Franzbröchten – all das ist mein Hamburg. Auch wenn ich seit fast 15 Jahren nicht mehr dort wohne, so bleibt das Gefühl der Heimat beim Überqueren der Elbbrücken.

Jahrelang gab es Franzbrötchen nur in der Hansestadt doch mittlerweile bekommt man sie zum Glück auch in anderen Teilen Deutschlands. Kaufen ist eine Option, aber es ist gar nicht schwer das norddeutsche Plundergebäck selbst zu backen und sich den Duft für eine ganze Weile in die Küche zu zaubern. Am besten schmecken die Franzbrötchen frisch und warm aus dem Ofen mit einem guten Kaffee.

Zutaten

  • 275 g Butter
  • 1/4 l und 1 EL Milch
  • 1 Würfel Hefe (42 g)
  • 500 g Mehl und etwas Mehl für die Arbeitsfläche
  • 3/4 abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 275 g Zucker
  • 4 EL gemahlener Mohn
  • 2 gehäufte TL Zimt

Und so geht’s:

  1. Butter aus dem Kühlschrank nehmen und 50 g zur Seite stellen und weich werden lassen. Weitere 150 g Butter in kleine Stücke schneiden (etwa 1 cm) und einfrieren.
  2. Für den Hefeteig 1/4 l Milch lauwarm erwärmen, den Hefewürfel hineinbröckeln und unter Rühren auflösen. In eine große Rührschale 500 g Mehl, Zitronenschale, Salz, 1 Ei und 75 g Zucker geben und die Hefemilch zugießen. Das Ganze mit den Knethaken des Rührgerätes zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Nach und nach die 50 g weiche Butter in Flöckchen unterkneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort für etwa 45 Minuten gehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit in einer Schüssel 200 g Zucker, Mohn und Zimt miteinander vermischen. 75 g Butter schmelzen.
  4. Auf die Arbeitsfläche reichlich Mehl verteilen und Teig mit etwas Mehl noch einmal durchkneten. Die gefrorene Butter zügig unterkneten, so dass die Butterstückchen noch gut erkennbar sind. Den Teig ausrollen (etwa 35×60 cm). Den Teig mit der geschmolzenen Butter bestreichen und mit der Zimt-Mohn-Mischung bestreuen.
  5. Den Teig von der langen Seite aufrollen und trapezförmig in 12 Stücke schneiden (kurze Seite etwa 2 cm; lange Seite ca. 6 cm). 2-3 Backbleche mit Backpapier auslegen und die Teigstücke mit der langen Seite nach unten auf das Backpapier setzen. Dabei genügend Platz lassen, da die Franzbrötchen beim Backen noch auseinander gehen. Mit dem Stiel eines Kochlöffels jedes Teigstück längs kräftig eindrücken – so bekommen die Franzbrötchen ihre typische Form.
  6. Noch einmal zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen vorheizen (Umluft: 180°C/E-Herd: 200°C). 1 Ei mit einem EL Milch verquirlen und die Franzbrötchen damit bestreichen. Für 20 Minuten nacheinander im heißen Ofen backen.

Tipp

Im Original werden Franzbrötchen ohne Mohn gebacken – aber der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: wer mag kann gerne mal mit Schokostückchen, Marzipan, Äpfeln oder Kürbiskerne experimentieren.

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